Herzlich Willkommen

Herzlich Willkommen

liebe Leserin, lieber Leser. Viele von Ihnen kennen mich von meinen Kolumnen im Osttiroler Boten. Ich habe mich entschlossen auf meiner einer eigenen Seite zu schreiben und heute möchte ich Ihnen ein wenig berichten, was Sie erwartet.

Darf ich Sie hier ein wenig neugierig machen?

*Die Geschichte einer Freundschaft zwischen Zuckerbrot und Peitsche, zwischen tiefer Zuneigung und bitteren Tränen. Die Geschichte von Krisi und Cosima.

Soraja liebt es eine große Zahl an Schützlingen, Helfern und Gefolgsleuten um sich zu haben. Groß Blond, sehr elegant und charismatisch. Sie verkörpert Reichtum, Weltoffenheit gepaart mit einer unglaublichen Selbstsicherheit. Sie erkennt auf den ersten Blick wer für ihr Gefolge geeignet ist. Es sind Dienerinnen und Diener die bereit sind, einen hohen Einsatz zu geben um zu lernen und um sich zu entwickeln. Soraja zieht diese Dienerinnen magisch an.

So auch Krisi eine junge Frau, die beschlossen hat, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

An einem Tag im Frühling begegnet sie Soraja. „Was machst Du hier in meinen Hallen?“ „Ich bitte Dich, mich das Leben zu lehren“ Spiritualität, die große weite Welt, die Welt des Geschäftes und des Geldes, Selbstvertrauen und Persönlichkeitsentwicklung. „Was bist du bereit dafür zu geben?“ „Einen unermüdlichen Arbeitseinsatz und uneingeschränkte Loyalität. „Nun dann lass uns beginnen. Hier gebe ich Dir ein Buch in 5 Tagen wirst du mir daraus erzählen“. Krisi ist fasziniert von dem kleinen dünnen Büchlein dessen Titel „der Hase mit dem Schmetterlingsflügel“ ist. Eine Geschichte über eine junge Seele, die sich mit weisen Seelen auf ihr erstes Erdenleben in Menschengestalt vorbereitet. Alleine dieses erste Buch besiegelt die Verbindung zwischen Krisi und Soraja.

*Hier erzähle ich Ihnen die Geschichte zweier junger Familien, deren Leben in einer einzigen Nacht durch Leichtsinn, Unbedarftheit und Alkohol zerstört wurde.

Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht…….

Der nagelneue silbergraue Golf, noch ohne Nummerntafel steht in der großen Garage einer Wohnanlage an seinem Platz. Es ist 2 Uhr in der Nacht. Überall hängen Grasbüschel auf den vormals glänzenden metallic Lack, Dellen, Beulen, übersät mit Erde und Dreck machen den Wagen fast unkenntlich. Die Achse seht in einem eigenartigen Winkel und der vordere linke Reifen ist zerfetzt. Die Heckscheibe ist durchzogen wie ein Spinnennetz mit weissen Fäden, die im fahlen Licht der Deckenbeleuchtung gespenstisch glitzern, die Spiegel hängen wie abgerissene Ohren an feinen Strängen, die gleich zu reissen drohen.

Fassungslos stehe ich vor meinem, erst heute morgen gelieferten neuen Auto ohne Kennzeichen. Mein Herz schlägt, als würde es bei den Ohren herausspringen, als würde es nicht länger die Enge meines Körpers, meines Lebens, meiner Erlebnisse ertragen wollen. Und doch meine Ohren sind stärker, sie lassen dieses ausser Rand und Band geratene in Angst und Panik versetzte Herz nicht heraus. Der Druck in meinem Kopf wird so groß, dass ich fürchte, das Bewusstsein zu verlieren. Ich darf in der dunklen, kalten Garage nicht umfallen, ich muss dieses unglaubliche Rätsel lösen. Was ist passiert? Was ist da jetzt wieder geschehen?

Ich möchte Ihnen Geschichten aus dem Leben erzählen, manchmal von mir selbst erlebt meist von interessanten Leuten erzählt. Ich erlaube mir, mich über tagesaktuelle Themen zu äussern, mich manchmal furchtbar aufzuregen, aber dann auch wieder mich still so manchen Erkenntnissen ergeben.